Hier Roberts Rezept im Original:
- Du nimmst Huhn (beliebig viel)
- Weintrauben, nach Möglichkeit kernlos (viele gehen nicht in EIN Huhn, hast Du zwei Huhn, nimmst Du mehr Weintrauben)
- 20-30 Knoblauchzehen/Huhn - auch nach Gefühl, auch 10 mehr oder weniger kommt es nicht an!
- Frischkäse (150-200 g pro Huhn)
- Schnittlauch, Petersilie
- Salz, Pfeffer
Das Vieh also waschen, trocknen, teeren und federn und dann die Creme anrühren. Die kleingehackten Kräuter, Salz und Pfeffer zum abschmecken, ca. 2-3 Knoblauchzehen kleinschneiden/auspressen und auch noch freudig mit hinein in die Paste. Nun vorsichtig mit den Fingern die Haut vom Hühnerkörper lösen, dazu geht man in der Afterregion unter die Haut und löst diese vorsichtig ab, ist nicht so das Ding, einfacher als man denkt oder es sich anhört. Learning by Trying ist hier die Devise. Nach Ablösung die Paste unter die Haut heben, am besten mit den Fingern und zum Verteilen auf der Hautaussenseite weiter drücken, drehen und verteilen so weit es geht. Sollte schon teilweise bis in die Beine gehen. In Mark und Bein.
Dann das geschätzte Tier mit Weintrauben und Knoblauchzehen füllen. Wem das Schälen der Zehen zu stressig wird, der kann diese auch kurz (2 min) in kochendes Wasser legen, dann pellen die sich (fast) von selbst. Axl meint, das geht auch so und da hat er Recht, but just in case. 1-2 Zehen noch bei der Hand halten, um sie zu halbieren und das Huhn von außen abzureiben (Die Abreibung hat es sich verdient!) und nach der Salbung die geselligen halben Zehen noch die eine oder andere Höhlung oder Achsel, Axel, einfügen, die das Huhn freimütig feilbietet.
Noch etwas Salz von außen auf den Kadaver aufbringen und dann in den Ofen mit dem chick. So bei ner Stunde muss es sich dann bei 180°C im eigenen Saft rekeln, vielleicht auch etwas länger, da lohnt vielleicht auch nochmal ein Blick in ein Kochbuch. Am Ende ist Huhn Huhn und braucht fast immer genauso lange und jeder mag das ja auch unterschiedlich. Dazu macht, was ihr wollt, Rotkraut und Klöße passt auf jeden Fall, aber auch mit Brot, wie wir wissen, ein Heidenspass.