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Auf dem Weg nach Phnom Penh

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Thursday, 27 November 2008 04:39 W. Europe Standard Time

Oder: Peng Peng, unser Kosename der Stadt.

Eine weitere Busreise und wir sind in Phnom Penh eingetroffen. Die Fahrt ging vorbei an schier endlos wirkenden Reisfeldern (sowohl als Schlammfeld, Setzlinge und in reifendem Zustand) diesmal sogar auf einer Asphaltstraße. Das "bisschen" Asphalt macht den Unterschied, plötzlich müssen die Menschen nicht mehr im roten Dreck leben und können vergleichsweise mehr Hygiene genießen, auch wenn sie meist in Holzhütten auf Stelzen oder in einfachen Verschlägen wohnen. Auch Schulen gibt es einige, erkennbar an den Schulkindern die nachmittags in weißen Blusen und Hemden den Heimweg auf dem Rad antreten.

Die Ackerflächen werden etwas diversifizierter genutzt, so wird nicht nur Reis angebaut, sondern auch Fischzucht betrieben und Gemüse angepflanzt. Tiere wie Hühner, Hunde, Rinder, klein erscheinende Katzen und (wenige) Pferde scheinen sich selbst zu versorgen, sie laufen frei herum und bedienen sich auch schon mal am Reisfeld, wenn es nicht brusthoch mit Wasser gefüllt ist. Durch die fruchtbaren Schlämme des Tonle Sap kann oft sogar zwei mal pro Jahr geerntet werden.

Das Fortbewegungsmittel Nummer 1 auf dem Land und in der Stadt ist nach wie vor das Moped das gern unter 30 km/h gefahren wird. Der Busfahrer hat sich um Programm bemüht, so wurde fast jeder Mopedfahrer mit mehrfachem Hupen "begrüßt". (Hupen wird als Signalzeichen genutzt: Achtung, hier komme ich.) Während der Fahrt gab es zwei DVDs mit lokalen Programm zu genießen: Zunächst Karaoke-Schmalz-Videos eines kambodschanischen Jugendstars, anschließend ein 3-Stunden-Epos über den Werdegang eines kleinen Jungen mit Quietschstimme zum Lehrer einer geheimnisvollen Kunst (mehr habe ich nicht verstanden). Es war noch etwas Zeit bis zur Ankunft, und so wurde der Popstar ein zweites Mal eingelegt.

Unterwegs wurden ein paar Stops an Busstationen eingelegt, die wir selbst wahrscheinlich nie als solche identifiziert hätten. So diente einmal ein selbstgemaltes Busschild als Haltestellenzeichen, ein ander Mal saß einfach jemand da, der sich durch Gestikulieren um das Anhalten den Busses kümmerte.Bei diesen Stops wurden und Snacks dargeboten, u.a. auch gegrillte handtellergroße Spinnen, von denen wir aber noch nicht probiert haben.

Siem Reap und Angkor Wat

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Tuesday, 25 November 2008 17:20 W. Europe Standard Time

Die Reise von Trat nach Siem Reap, der Stadt direkt vor der riesigen Khmer-Tempelanlage Angkor Wat, Weltkulturerbe und in mehreren Etappen um das Jahr 1000 erbaut, lief recht angenehm per Privat-Jeep. Bis zur Grenze. An der Grenze angekommen haben uns die freundlichen Thai-"Schleußer" den Grenzübertritt mehrfach erklärt und uns in kleinen Gruppen zu 4 Personen über die Grenze geführt. Angekommen auf der kabodschanischen Seite fiel zunächst auf, dass bei Jan ein Thai-Stempel im Pass fehlte. Also schnell zurück und den blauen Abdruck nachgeholt. Zwischen den Grenzen, im Niemandsland, wurde eine stattliche Anzahl von Kasinos erbaut, die auch gern von Thais genutzt wird (Glücksspiel ist in Thailand verboten).

In Kamboscha fiel uns sofort die miese Qualität der, nennen wir es mal so, Straßen ins Auge. Diese bestehen im wesentlichen aus Schlaglöchern, Staub und Müll. Auf einer solchen ging es im Anschluss 6 Stunden im Bus nach Siem Reap. Das noch in Thailand als Air-Con Bus angepriesene Gefährt entpuppte sich als lokaler Bus, mit "Fenster-Air-Con". Die Straße wird zwar an einigen Stellen gebaut, den Großteil ging es aber über eine holprige rote Staubpiste, die sich beim Regen in entsprechenden Matsch verwandelt hat. Wenige Meter von der Straße wohnen Menschen unter der permanenten Staubwolke in ihren einfachen Verschlägen und bepflanzen die weiten Reisfelder links und rechts der Straße. Trotz aller Widrigkeiten war diese Reise ein Heidenspaß, zumal wir uns samt Gepäck in der letzten Sitzreihe platziert haben.

In Siem Reap sind wir ins Guest House "Hilton" eingecheckt (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Hotelkette :). Es liegt zwar etwas außerhalb der Kneipenmeile Psah Char, bietet aber einen kostelosen Tuk Tuk-Shuttleservice in die Innenstadt. Wir haben auch den Guide John an de Hand bekommen der recht gut Englisch spricht und uns ein paar Dinge gezeigt hat. Siem Reap selbst ist keine schöne Stadt, auf mich wirkt sie vielmehr als Touristenschleuße. Siem Reap - Angkor Wat anschauen - und schnell wieder weg. So werden wir es auch halten, nach einem Tag Tempelgucken (zusammen mit Unmengen vornehmlich japanischer Touristen) haben wir genug und fahren morgen weiter nach Phnom Penh. Entgegen unserer Pläne haben wir uns gegen das Boot auf dem Tonle Sap und für den Bus entschieden. Das Speed Boat kostet mit US$35 sechs mal so viel wie der Bus und man sieht nicht so viel vom Land und den Leuten.

Trat

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Sunday, 23 November 2008 14:45 W. Europe Standard Time

Ko Mak, ich werde dich vermissen. Die Zeit des Nichtstun ist vorerst vorbei. Den letzten Tag auf der Insel haben wir wie geplant mit einer Fahrt mit dem Moped beschlossen. Dabei sind wir ziemlich gut rumgekommen und durften u. a. Neubauten (Hotels für Touristen) anschauen. Das thailandische Bauarbeitervolk hat dabei nicht viel zu lachen, ihre Bretterbuden liegen direkt an der Baustelle, quasi inmitten von rotbraunem Staub und Baustellenschutt. Dennoch war es ein schöner und spaßiger Ausflug, wir sind an einsamen Ständen mit Hütten vorbei gekommen und haben uns den Sonnenuntergang mit seinem riesigen roten Feuerball aus einer anderen Inselperspektive bestaunt. Inklusive Stromausfall beim Bezahlen der Tankrechnung. 

Anschließend ging es weiter mit einem opulenten Abendmal mit Seafood das tagsüber noch im Wasser schwamm. Gut gesättigt haben wir den Abend in der Strandbar von Yuu, einer 25-jährigen Bangkokerin verbracht. Sie kommt nur während der Saison nach Koh Mak und arbeitet die anderen sechs Monate im Büro in der Hauptstadt. Yuu wohnt mit Ihrem Kumpel Pone, einem verrückten und ziemlich faulen (O-Ton "Oh nooo, tooo much work!")  Musiker, u. a. Trompete, in der ersten Etage ihrer luftigen Strandbar. Als Pone vom Bier übermannt auf dem Boden eingeschafen war, durften wir alle an die Wasserfarbe und ihn bepinseln. Einige unserer Kunstwerke (aus meiner Feder: "Lazy Dude") haben ihm gut gefallen, und so durften wir sie heute auf dem Speed Boat gen Festland bei Tageslicht bewundern. Der Abend war für uns alle eine schöne Erfahrung gewesen, vor allem weil es uns gelang mit den Locals eine gutes Gespräch zu führen, in dem auch heikle Themen, bspw. die korrupte Polizei, angeschnitten wurden.

Nach diesem wunderschönen letzten Abend auf dem kleinen Eiland befinden wir uns nun um die Ecke des Nachtmarkts in Trat. Trat ist eine kleine Stadt im Südosten am Golf von Thailand gelegen. Kurtz vor 21 Uhr sind noch 30 Grad draußen, und keine Besserung durch Wind in Sicht. Morgen bringt uns der Bus nach Siem Reap in Kambodscha. Ich bin gespannt.

Ko Mak

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Friday, 21 November 2008 12:40 W. Europe Standard Time

Nach einigen Stunden Busfahrt und einem einstündigen Trip mit dem Speedboat sind wir vorgestern auf Ko Mak angekommen. Das Guest House "Monkey Island" (vermutlich heißt dessen Chef Guybrush Threepwood) war so freundlich uns zwei kleine Hütten gegen Entgeld zur Verfügung zu stellen, die alles bieten was der Traveller braucht. Genau genommen ist in den letzten beiden Tagen nicht viel passiert, das ruhige Inselleben hat uns in seinen Bann gezogen. Die Zeit fließt dahin, die Sonne brennt und Abends kommt das Viehzeug aus den Löchern. :) Hier gibt es neben Mücken und 15 cm langen Tausendfüßlern auch Zikaden die mit einer einheimischen Kröte eine Art Symbiose gebildet zu haben scheinen haben. So konnten wir gestern Abend einen Kröte am Eingang einer Zikadenhöhle (in der Größe eines Mauselochs) beobachten, der sich, unter unserer Beobachtung befindend, in die Behausung der Zikade verkrochen hat. Tags zuvor wurde jener Frosch an selbigem Eingang Wache haltend vorgefunden.

Heute habe ich mir eine Fußmassage mit einer Art Pfefferminzpaste (ein herrlicher Duft) in einer kleinen Holzhütte 2 Meter neben der Brandung gegönnt. Gegen Ende hat die thailändische Masseurin in ganzheitlicher Manier sogar meinen Rücken bearbeitet.

Morgen geht's mit dem Moped einmal quer über die Insel. Auf diese Weise zahlt sich nun endlich auch das Üben mit der S51 auf dem Feld in OGD in meiner Jungend aus.

Unsere Pläne für die restlichen Urlaubstage haben sich indes weiter gefestigt: Wir reisen übermorgen per Minibus nach Norden nach Siem Reap und nehmen uns ein paar Tage für Angkor Wat Zeit. Danach soll uns das Boot über den Tonle Sap, den größten Süßwassersee der Region, nach Phnom Penh bringen. Anschließend geht es weiter ins südliche Kep wo uns Rita die Rabbit Islands empfohlen hat.

Ab auf die Insel

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Tuesday, 18 November 2008 12:27 W. Europe Standard Time

Noch 5 Baht sind im Internet-Automaten, deswegen nur ein kurzer Beitrag: Unsere Pläne haben sich etwas geändert, wir fahren also nicht direkt nach Angkor Wat sondern verbringen zunächst ein paar Tage auf Ko Mak, einer kleinen Insel im Thailands Südosten. Nach den lauten und aufregenden Tagen in Bangkok genau das richtige, bevor wir uns in die Kultur von Kambodscha stürzen. Unsere Tage verlaufen sehr entspannt, heute haben wir uns z. B. die erste Thai-Massage gegönnt. Später ging es zum Fluss zum Betrachten den Sonnenuntergangs. Heute Abend treffen wir Nadine um ein paar Dinge abzugeben und ein Bierchen auf ihrer Terasse zu trinken.

Der gestrige Abend verdient Erwähnung, wir waren mit Anthony Bouch, den ich von der dasBlog-Developer-Mailingliste kenne zuerst in China Town, um das chinesische Seafood an der bekannten "Rot/Grün"-Straßenkreuzung zu probieren. Wir erwartet war es superlecker und ausreichend :) Danach ging es zum ersten mal "richtig" in die Soi Cowboy, in deren Nähe wir bereits 2002 gewohnt haben. Ich sage hier nur: "interessant", alles weitere gibt's zu Haus.

Da der Internetzzugriff per GPRS und Handy unerwartet gut funktioniert (außerhalb von Bangkok fehlt mir die Erfahrung) habe ich mich entschlossen weiterhin Updates auf Twitter zu posten.

Die Reise

Posted in Thailand, Cambodia 2008 at Sunday, 16 November 2008 07:07 W. Europe Standard Time

Anreise via Dubai

Nach 24 Stunden Reise über Münschen und Dubai sind wir gestern Abend (Ortszeit) in Bangkok angekommen. Wie üblich ging es mit Emirates Airlines über die Vereinigten Arabischen Emirate. Ich war das letzte Mal 2002 dort, seither hat sich einiges verändert. Es wird unglaublich viel gebaut; ich habe gehört, dass 80% aller Hochkräne (solche, die man auf Gebäude setzen kann, um diese noch ein paar Stockwerke höher zu bauen) in Dubai stehen und mein Eindruck bestätigt dies. Unser Transit ging bereits über das neue Terminal und beim Abflug habe ich gesehen dass sich noch ein weiteres Terminal im Bau befindet. Auf unserer Rückreise mit ungefähr 8 Stunden Aufenthalt in DBX haben wir wahrscheinlich die Gelegenheit in die Stadt zu fahren uns so die lange Transitzeit mit einem Sightseeing zu gewürzen.

Ankunft

Nach einem recht angenehmen Flug (leider ohne Upgrade in die Business Class) sind wir um 19:30 Uhr in BKK gelandet. Draußen sind angenehme 30 Grad, der Duft der Großstadt lockt uns in ein Taxi und wir machen uns mit Sack und Pack auf den Weg in die Khao San Road, dem Backpacker-Paradies im Herzen Bangkoks. Aufgrund des der Trauerfeierlichkeiten wegen des Tods der Schwester des Königs und eines teilweise abgesperrten Stadtteils durften wir die letzten 1000 Meter zu Fuß zurücklegen (Der Taxifahrer fand das erwartungsgemäß "No good"). Beim Vorbeigehen an den ersten Essensständen überkam mich langsam der Appetit auf die lokalen Speisen, der auch bald befriedigt werden sollte. Glücklicherweise konnten wir beim beim zweiten Guest House einchecken und bekamen zwei kleines Doppelzimmer, was für die erste Nacht auch ausreichend war. Heute früh habe ich zusammen mit Robert festgestellt, dass sie uns zwei in einen Raum mit Fenster, allerdings ohne Tageslicht, gesteckt haben. Grund genug in eine bessere Herberge zu wechseln, was wir heute Morgen als erstes erledigt haben. In unseren neuen Herbege wohnen nun Marci und Jan ohne Tageslicht (und Fenster) :)

Den gestrigen Abend haben wir entspannt in der Khao San Road verbracht. Mein persönliches Highlight bisher ist das Essen, welches wieder exzellent ist. Schön scharf und gesund. Als erstes Experiment gab es gestern für alle geröstete Heuschrecken, die einen mild-nussigen Geschmack haben. Dazu, frisch gepressten Orangensaft, Pad Thai, Bier, Fleischspieße von der Garküche und als Nachtisch Banana Pan Cake. So einfach kann es sein, mich zufrieden zu machen.

Tagesplan

Heute ist Sonntag, wir brechen deshalb in ein paar Minuten zum Chatuk Chak Weekend Market auf. Auch um dort ein paar Dinge für Jan zu organisieren, dessen Gepäck noch nicht angekommen ist. Später treffen wir uns mit Nadine und werden später die Seafood-Leckereien aus China Town ausprobieren.

Bisher ist es also in erster Linie eine kulinarische Reise. Etwas, auf das ich mich sehr gefreut habe. Viel frisches Obst und Getier, lecker zubereitet.